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Schwerpunkt

Oracle Forms Modernisierung: Wege aus der Altanwendung

Ihre Forms-Anwendung läuft seit 20 Jahren und tut, was sie soll. Aber der Browser-Support bröckelt, das Wissen geht in Rente, und Oracle bepreist die Infrastruktur drumherum. Wir zeigen, welcher Weg zu Ihrer Anwendung passt.

Forms-Anwendungen sind kein Problem, bis sie eines werden

Wir haben 1998 mit Oracle Forms und Designer angefangen und 2005 den Umstieg auf Oracle APEX gemacht. Seitdem haben wir Forms-Anwendungen von Versicherungen, Energieversorgern und Behörden analysiert, weiterentwickelt und abgelöst. Viele dieser Anwendungen waren fachlich hervorragend, nur ihre Technik war von 2002.

Typische Auslöser, mit denen Kunden zu uns kommen:

  • Der Forms-Client braucht Java im Browser oder einen Umweg über Citrix, und die IT will das nicht mehr tragen.
  • Der Entwickler, der die Anwendung kannte, ist nicht mehr da. Niemand traut sich an die Trigger.
  • Forms-Server, WebLogic und Oracle-Datenbank kosten jedes Jahr mehr, und der Fachbereich bekommt trotzdem keine neuen Funktionen.
  • Eine neue Schnittstelle, ein mobiler Zugriff oder eine moderne Oberfläche sind gefordert, und Forms gibt das nicht her.

Drei Wege, und welcher zu Ihnen passt

Upgrade und Stabilisierung. Forms auf eine unterstützte Version heben, die Infrastruktur verschlanken, die Anwendung dokumentieren. Der richtige Weg, wenn die Anwendung fachlich stabil ist und in wenigen Jahren ohnehin abgelöst wird.

Migration nach Oracle APEX. Datenbank und PL/SQL-Logik bleiben, die Oberfläche entsteht neu in APEX. Das ist der kürzeste Weg zu einer Browser-Anwendung ohne Client-Installation. Wir haben diesen Weg ab 2005 für unsere eigenen Anwendungen und die unserer Kunden gemacht. Mehr zur Oracle-APEX-Entwicklung.

Ablösung auf einen offenen Stack. PostgreSQL als Datenbank, ein Go-Backend mit REST-API, Vue.js oder Flutter als Oberfläche. Keine Oracle-Lizenzen mehr, keine Abhängigkeit von einem Hersteller, die Anwendung gehört Ihnen vollständig. Mit EasyFlow Business haben wir eine gewachsene Oracle-Anwendung genau so migriert, inklusive KI-gestützter Dokumentenverarbeitung, die vorher undenkbar war.

So gehen wir vor

  1. Bestandsanalyse. Wir inventarisieren Module, Trigger, Bibliotheken, Reports und Schnittstellen und messen, wie viel Logik in Forms und wie viel in der Datenbank steckt. Ergebnis ist eine Entscheidungsvorlage mit Aufwandsrahmen pro Weg.
  2. Pilotmodul. Ein repräsentatives Modul wird auf dem Zielstack umgesetzt. Daran sehen Sie Oberfläche, Antwortzeiten und Arbeitsweise, bevor Sie das Ganze beauftragen.
  3. Schrittweise Migration. Alte und neue Anwendung laufen parallel auf derselben Datenbank. Fachbereiche wechseln modulweise, der Betrieb läuft weiter.
  4. Übergabe. Dokumentation, Tests und auf Wunsch der Betrieb auf europäischen Servern durch uns.

Warum oxalis

Wir sind klein genug, dass Sie mit den Entwicklern sprechen, die Ihre Forms-Module lesen, und erfahren genug, dass uns ein PL/SQL-Paket von 2003 nicht erschreckt. KI-Werkzeuge beschleunigen bei uns die Analyse und die Übersetzung von Logik deutlich, die Entscheidungen treffen Menschen, die Forms seit 1998 kennen.

Häufige Fragen

Muss ich Oracle Forms überhaupt ablösen?

Nicht zwingend. Forms wird von Oracle weiter gepflegt, und eine stabile Anwendung kann noch Jahre laufen. Handlungsbedarf entsteht meist aus drei Richtungen: die Fachabteilung braucht Funktionen, die in Forms teuer sind; die Mitarbeiter, die Forms und die Anwendung kennen, gehen in den Ruhestand; oder Lizenz- und Infrastrukturkosten für Forms-Server und WebLogic sollen weg. Wir prüfen, welche Punkte bei Ihnen zutreffen, bevor wir eine Richtung empfehlen.

Migration nach APEX oder gleich weg von Oracle?

Wenn die Datenbank bleibt und die PL/SQL-Logik gut ist, ist APEX der kürzeste Weg: gleiche Datenbank, gleiche Logik, neue Oberfläche. Wenn Sie Oracle-Lizenzkosten loswerden oder unabhängiger werden wollen, lohnt der Schritt zu PostgreSQL mit einem Go-Backend und Vue.js oder Flutter. Wir haben beide Wege mehrfach umgesetzt und sagen Ihnen offen, welcher für Ihre Anwendung sinnvoll ist.

Gibt es automatische Konverter von Forms nach APEX?

Es gibt Werkzeuge, die Forms-Module analysieren und Teile nach APEX übertragen. Für die Bestandsanalyse sind sie nützlich. Eine fertige, wartbare Anwendung erzeugen sie nicht, weil Forms-Trigger-Logik und APEX-Seitenlogik unterschiedlich funktionieren. Wir nutzen Werkzeuge, wo sie Zeit sparen, und entwerfen die neue Anwendung so, dass sie für die nächsten 15 Jahre taugt.

Wie lange dauert eine Forms-Migration?

Das hängt von der Zahl der Module, der Menge an Trigger-Logik und den Schnittstellen ab. Deshalb beginnen wir immer mit einer Bestandsanalyse, die diese Größen messbar macht. Danach bekommen Sie einen Plan mit Phasen, in denen die alte und die neue Anwendung parallel laufen können.

Was passiert mit der PL/SQL-Logik in der Datenbank?

Gute PL/SQL-Pakete übernehmen wir bei einer Migration nach APEX unverändert. Bei einem Wechsel zu PostgreSQL übersetzen wir sie nach PL/pgSQL oder verlagern sie in ein Go-Backend, je nachdem, wo die Logik langfristig besser aufgehoben ist. Logik, die in Forms-Triggern steckt, holen wir in jedem Fall heraus und machen sie testbar.

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